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Soester Börde und die Haar

Rübenroder

Windkraftanlagen

Die Haar

Die Soester Börde
Sie zeichnet sich durch ihren fruchtbaren Boden (Löss aus der letzten Eiszeit) aus. Die Hansestadt Soest ist das Zentrum der Region und gibt der Landschaft, die zu den Hellwegbörden gehört, ihren Namen. Die Soester Börde bildet den Mittelpunkt der fruchtbaren Hellwegbörden. Im Westen schließt sich die Werl-Unnaer Börde, im Osten die Geseker Börde an. Die Lössablagerungen zwischen Unna im Westen und Geseke im Osten sind teilweise bis zu 10 m mächtig, an anderen Stellen umfassen sie aber auch nur wenige Meter Mächtigkeit. Die Lössböden sind besonders fruchtbar. Hauptsächlich wird darauf Getreide (z. B. Weizen) angebaut; ebenso gute Grundlagen bieten sie aber auch für hochwertige Gemüsesorten und Zuckerrübenanbau. Klimatisch zeichnet sich die Soester Börde im Jahresmittel durch einen geringeren Niederschlag und leicht erhöhte Temperaturen gegenüber der Umgebung aus.

Die Haar
Mit Haar bzw. Haarstrang wird ein Höhenzug am südlichen Rand der Westfälischen Bucht in Nordrhein-Westfalen bezeichnet. Die höchste Erhebung ist mit 389 m die Spitze Warte, die sich bei Rüthen-Hemmern am östlichen Ende des Haarstrangs befindet. Der Haarstrang selbst besitzt steinigen, lehmigen Boden, der für die Landwirtschaft nicht besonders ertragreich ist. Im östlichen Teil befindet sich noch in begrenztem Maße die für diese Region seltene Kalkrasen-Vegetation.
Wirtschaftlich bedeutsam sind die Grünsandsteinvorkommen bei Anröchte, daneben gibt es Kalkabbau bei Erwitte und Geseke. Die exponierte Lage der Haar erlaubt eine großzügige Windkraftnutzung. Nach den Windkraftstandorten südlich von Paderborn ist die Haar der größte Windkraftstandort im europäischen Binnenland.